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Was macht das Zusammenleben in Wohnsiedlungen so schwierig?

Nicht nur die Schuhe im Stiegenhaus sind Stolperfallen…



Die Vielfalt der Faktoren, die das Zusammenleben in Wohnsiedlungen oft problematisch machen, war eine der Themenstellungen der Tagung "menschen.wohnen.nachhaltig", die am 29. November 2007 in der Wirtschaftskammer Salzburg abgehalten wurde. Die Veranstalter, das SIR, Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen, und die Abteilung Stadtplanung und Verkehr der Stadt Salzburg begrüßten mehr als 100 Teilnehmer, darunter Planer, Bauträger, Hausverwalter, Sozialarbeiter und verschiedene Experten.

   

In einem gemeinsamen Vortrag berichteten Bauträger und Arbeiterkammer über die häufigsten Konfliktpunkte und mögliche Lösungsansätze. In einer Analyse aller Anfragen und Beschwerden der letzten Jahre zeigte sich, dass die häufigsten Konfliktpunkte aus unterschiedlichem Bewohnerverhalten, verschiedenen Sozialstrukturen und Rücksichtslosigkeit der Bewohner gegeneinander entstehen, aber auch bauliche Gegebenheiten schaffen Sprengstoff im Wohnklima, vor allem Lärmbelästigung, die Parkplatzsituation, unsachgemäße Benützung von Gemeinschaftsanlagen, schlechte Beleuchtung, offene Tiefgaragen sowie unattraktive Wasch- und Trockenräume.

Hintergründe und Entwicklungen aus wissenschaftlicher Sicht wurden von den Universitätsprofessoren Dr. Jens Dangschat und Dr. Reinhard Popp beleuchtet.

Erfahrung mit Bewohnern und Passivhaustechnologie aus Holland, die geplante Salzburger Checkliste für zukunftsweisenden Wohnbau, das Projekt "Gartenstadt:Salzburg" sowie Interviews mit Experten und den Politikern Landesrat Blachfellner und den Stadträten Panosch und Padutsch – den Besuchern der Tagung wurde ein vielschichtiger und abwechslungsreicher Zugang zur Thematik geboten.

"Es gibt keine Rezepte, aber sehr wohl Modelle, an denen man sich orientieren kann" – so das Resumé von DI Pamer, der anhand des Projektes Kabelwerk Wien ein gelungenes Beispiel für städtebauliche Planung präsentierte.

Die Inhalte der Tagung werden in einer Broschüre zusammengefasst werden. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an das SIR, Maritta Gruber, Tel.: 0662 623455-16, oder maritta.gruber@salzburg.gv.at










Rückfragen: Maritta Gruber, Tel.: 0662 623455 - 16, e-mail: maritta.gruber@salzburg.gv.at