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Siedlungsstrukturen und Infrastrukturkostenaufwand

Zusammenhänge von Bebauungsdichte, Bebauungsart und Erschließungskosten

Eine gute Infrastruktur ist die Ausgangsbasis für jede qualitätsvolle Siedlungsentwicklung. Von größtem Interesse ist dabei die möglichst wirtschaftliche bzw. kostengünstige Erschließung bei bestmöglicher Baulandnutzung, vor allem bei engen öffentlichen Budgets.

Eine wesentliche Aufgabe der Gemeinden, verbunden mit hohen Kosten, ist die Erschließung neuer Baugebiete sowie zunehmend die  Infrastrukturerhaltung und -erneuerung.

Als Leitfaden für Gemeinden zur kostengünstigen Erschließung wurde vom SIR erstmals 1985 eine Studie zu siedlungsbezogenen Erschließungskosten verfasst. Die Aktualisierung 2006 befasst sich vergleichend mit den Infrastrukturkosten der Bebauungsformen Einfamilienhäuser freistehend bzw. gekuppelt, Reihenhäuser und Geschoßwohnhäuser. Konkret werden für folgende Infrastrukturen Errichtungs- und laufende Erhaltungskosten betrachtet:

• Verkehrserschließung

• Wasserversorgung

• Abwasserentsorgung

• Elektrizitätsversorgung

• Straßenbeleuchtung



Zusätzlich werden die Kosten leitungsgebundener Energieversorgung für Fernwärme, Gas und Stromheizungsleitungen angeführt. Als Werte werden Orientierungswerte mit Spannbreiten geboten, basierend auf Praxiserfahrungen. Ziel ist eine übersichtliche und aktuelle Orientierungshilfe zur längerfristigen Abschätzung der Infrastrukturkosten.

SIR-Konkret Infrastrukturkosten Salzburg (pdf, 2,2 MB)

     


Auftraggeber:
Amt der Salzburger Landesregierung,
Abteilung Raumplanung










Rückfragen:

Mag. Alois Fröschl, Tel. (0662) 62 34 55 DW 23 e-mail: alois.froeschl@salzburg.gv.at