Abgeschlossene Raumforschungsprojekte (seit 1.1.2006)
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Interreg IVB-Projekt CLISP. Climate Change Adaptation by Spatial Planning in the Alpine Space. Klimawandel - Anpassungsstrategien im Bereich der Raumplanung und Raumentwicklung
 
Der Alpenraum ist vom Klimawandel und seinen Auswirkungen auf das Ökosystem, die Landnutzung, das Wassermanagement und andere sozioökonomische Faktoren stärker betroffen als andere europäische Regionen. Insgesamt ist mit zunehmenden Katastro- phenereignissen und wachsenden Risiken für Siedlungsentwicklung, Infrastruktur, aktuelle und zukünftige Entwicklungsoptionen zu rechnen. Die Raumplanung stellt eine Schlüsselkompetenz für die Anpassung an den Klimawandel, für die Eindämmung der Vulnerabilität (Verwundbarkeit) und eine erhöhte Resistenz gegen mögliche Auswirkungen dar. Allerdings sind die Instrumente und die Verfahren der Raumplanung derzeit noch nicht ausreichend geeignet, um die von der Europäischen Union zuerkannte Schlüsselrolle wahrzu- nehmen und umzusetzen. Diesem Mangel versucht das gegenständliche Projekt zu begegnen, in dem in ausgewählten Modellregionen die Vulnerabilität erhoben wird, die betroffenden Raumplanungsinstrumeten kritisch analysiert und gemeinsam mit Entscheidungsträgern in den Modellregionen Anpassungsmaßnahmen und Änderungsvorschläge erarbeitet werden. Im Land Salzburg wurde als Modellregion das Gebiet der politischen Bezirke St. Johann im Pongau und Zell am See ausgewählt (NUTS 3 - Region Pinzgau-Pongau).
Lead-Partner: Umweltbundesamt GmbH (Lead Partner)
Projektpartner: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft in Wien, Land Salzburg, Land Oberösterreich, Land Steiermark, Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, Bundes- amt für Raumentwicklung (Schweiz), Kanton Graubünden, Fürstentum Liechtenstein, das Umweltministerium in Rom, Provinz Alexandrien (Italien), Europäische Akademie in Bozen, Urbanistik Institut der Republik Slowenien, United Nations Environment Programme.
Salzburger Projektbeteiligte: Land Salzburg, Fachreferent Raumforschung und grenzüberschreitende Raumplanung, Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen, Research Studios Austria, Studio iSpace, Salzburg, Universität Salzburg, Zentrum für Geo- informatik, Terra Cognita, Claudia Schönegger KG, stadtland Dipl.-Ing. Sibylla Zech GmbH.
Projektlaufzeit: 9/2008-9/2011
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Interreg IVA-Projekt EuRegionale Raumanalyse (EULE). EuRegionale Raumpotenziale, Raumindikatoren und Raumszenarien als Entscheidungsgrundlage für eine innovative Raumentwicklung in Südost-Oberbayern und Salzburg.
Dieses Interreg IV A Projekt baute auf dem Interreg III A Projekt EuRegionale Raumindikatoren auf, wobei das Bearbeitungsgebiet auf den gesamten regionalen Planungsverband Südostoberbayern und das gesamte Land Salzburg erweitert wird. Aufgabe dieses Projekts war die Erarbeitung von Datengrundlagen, Indikatoren, Analysen und fachlichen Vorschlägen im Verflechtungsraum der Europaregion Salzburg. Dieses Raumforschungsprojekt ist Teil des Arbeitsschwerpunkts "Raumentwicklung für die Europaregion Salzburg" des Fachreferenten 7/02.
Lead-Partner: Austrian Research Centers GmbH-ARC, Research Studio iSpace
Projektpartner: Z_GIS Zentrum für Geoinformatik, Universität Salzburg, GI Plus Institut für Geoinformatik PLUS e.V. im Berchtesgadener Land.
Kofinanzierungspartner: Land Salzburg, Fachreferent Raumforschung und grenzüberschreitende Raumplanung und Landesverkehrsplanung, Magistrat der Stadtgemeinde Salzburg, Amt für Stadtplanung und Verkehr, Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, Bayerische Eisenbahngesellschaft, Landkreis Berchtesgadener Land, Landkreis Traunstein
Weitere Partner: Regierung von Oberbayern, Regionaler Planungsverband Südostoberbayern.
Projektlaufzeit: 3/2008-12/2010
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Raumforschungsprojekt Räumliche Siedlungsindikatoren
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Mit diesem Raumforschungsprojekt wurde in Zusammenarbeit mit dem Research Studio iSpace ein Set an räumlichen Kenngrößen zur Siedlungsstruktur entwickelt, das auf Basis vorhandener und nachführbarer Daten Informationen über den Zustand und die Entwicklung der Siedlungsstruktur im Land Salzburg liefert. Damit soll gemessen werden, inwieweit die im Raumordnungsgesetz und Landesentwicklungs- programm formulierten Ziele einer nachhaltigen Raumentwicklung in den einzelnen Gemeinden des Landes Salzburg umgesetzt werden (z.B. kompakte Siedlungsentwicklung, Vorrang für die Siedlungsentwicklung nach Innen, Abstimmung von Siedlungsentwicklung und Infrastruktur).
Die Ergebnisse des Projekts unterstützen die Raumbeobachtung sowie die Landes-, Regional- und Ortsplanung sowohl in der Entscheidungs- findung als auch in der Erfolgskontrolle. Die Projektergebnisse dienen auch als Grundlage für den in Vorbereitung befindlichen Raumordnungs- bericht 2010.
Projektleitung: Fachreferent 7/02 Auftragnehmer: Austrian Research Centers GmbH-ARC, Research Studio iSpace Projektlaufzeit: 11/2008-1/2010
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Download des Endberichts:
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Endbericht Räumliche Siedlungsindika toren (Spitzer & Prinz 2010, pdf, 6 MB) Karte 1: durchschnittlicher täglicher Siedlungsflächenneuverbrauch (pdf, 2,4 MB) Karte 2: Baulandreserve 2007 absolut und relativ (pdf, 2,4 MB) Karte 3: Einwohner und Arbeitsplätze je km² Verbreitungsraum (pdf, 2,4 MB) Karte 4: relative Straßenlänge (je Einwohner oder Beschäftigtem) (pdf, 2,4 MB) Karte 5a: Gini-Koeffizient 2008 (Konzentration der Einwohner und Arbeitsplätze) (pdf, 2,4 MB) Karte 5b: Gini-Koeffizient 2001 bis 2008 (pdf, 2,4 MB) Karte 6a: Randlinienlängenverhältnis (1985 bis 1999) (pdf, 2,5 MB) Karte 6b: Randlinienlängenverhältnis (2002 bis 2003) (pdf, 2,5 MB) Karte 7: Zerklüftungsgrad (Umfang-Fläche-Verhältnis) (pdf, 2,4 MB)
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Raumforschungsprojekt Dauersiedlungsraum im Land Salzburg
Der Dauersiedlungsraum stellt in der Österreichischen Raumplanung eine wichtige Grundlage für die Abschätzung der realen Siedlungsdichte dar. Bisher existierte nur die aus der Grundstücksdatenbank ermittelte Tabelle des Ausmaßes des Dauersiedlungsraums pro Gemeinde. Eine kartographische Darstellung des Dauersiedlungsraum existierte davon unabhängig als generalisierte Datenschicht. Dieser kartographische Dauersiedlungsraum wurde durch eine auf Grundlage der Österreichischen Karte 1:50.000 gezeichnete Abgrenzung ermittelt. Dieser kartographische Dauersiedlungsraum eignete sich daher nur für Übersichtsdarstellungen und war nicht für eine großmaß- stäbige Interpretation geeignet.
Um dieses Defizit zu lösen, wurde mit diesem Raumforschungsprojekt der Dauersiedlungsraum direkt aus den Grundlagendaten der DKM und des SAGIS rechnerisch ermittelt und mit GIS-Methoden nachvollziehbar abgeleitet. Diese "Neuabgrenzung" des Dauersiedlungsraums ist daher vielmehr eigentlich eine "Erstabgrenzung" auf digitaler Grundlage und ist im Wesentichen die räumliche Darstellung der bisher nur tabellarisch vorliegenden Dauersiedlungsraumwerte der Statistik Austria (Prinz et al. 2008). Einige Sonderfälle in der Siedlungsstruktur (z.B. Zentrum von Badgastein in Talschlusslage) machten es notwendig, das automatisierte Ergebnis auch durch kleinere manuelle Eingriffe zu verbessern. Die strukturierte Vorgangsweise bei der Verbesserung des Datensatzes ist in einer Ergänzung zum Endbericht dokumentiert (Prinz et al. 2009).
Projektleitung: Fachreferent 7/02 Auftragnehmer: Austrian Research Centers GmbH-ARC, Research Studio iSpace Projektlaufzeit: 6/2007-10/2009
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Raumforschungsprojekt Das System der Zentralen Orte im Land Salzburg 2007
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Das Projekt aktualisierte auf Grundlage der empirischen Erhebungen von Peter Weichhart im Jahr 2006 sowie Gerhard Ainz von 2001 die Beschreibung des Systems der Zentralen Orte im Land Salzburg. Dabei wurde auf den Ergebnissen der Grund- versorgungserhebung 2007 aufgebaut. Wie bei der Aktualisierungsstudie 2001 wurde in allen zentralen Orten im Land Salzburg (nicht Gemeinden!) die Häufigkeit des Auftretens bestimmter Dienste erhoben. Je häufiger ein Dienst im Land vorkommt, umso weniger zentral ist er. Der dadurch entstehende Dienstekatalog wurde in Dienste der oberen, mittleren, unteren und untersten Stufe eingeteilt. Anschließend wurde in allen Ortschaften des Landes erhoben, welche Dienste und mit welcher Zentralität vorkommen. Aufgrund der Auftretenshäufigkeit bestimmter Dienste wurde anschließend bestimmt, ob eine bestimmte Ortschaft in einer Gemeinde ein zentraler Ort der oberen, mittleren, unteren oder untersten Stufe ist.
Projektleitung: Fachreferent 7/02 Auftragnehmer: Österreichisches Institut für Raumplanung, Büro Salzburg Projektlaufzeit: 10/2007-5/2008
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Interreg IIIA-Projekt EuRegionale Raumindikatoren für die die nachhaltige Raumentwicklung
Die EuRegio Salzburg - Berchtesgadener Land - Traunstein entwickelt sich kontinuierlich zu einem gemeinsamen Arbeits-, Wirtschafts- und Lebensraum. Um diesen Prozess mit nachhaltigen, aufeinander abgestimmten Raumplanungsmaßnahmen unterstützen zu können, müssen grenzüberschreitend vergleichbare Rauminformationen, räumliche Indikatoren und zielorientierte Bewertungsgrundlagen ent- wickelt werden. Durch das Pilotprojekt "EuRegionale Planungsgrundlagen" (siehe abgeschlossene Raumforschungsprojekte) wurde ein erster Impuls gesetzt, vorhandene Informations- und Wissensdefizite abzubauen. Auf dessen Ergebnissen baut das vorliegende Interreg- Projekt auf, dessen Ziel die Entwicklung grenzüberschreitender räumlicher Indikatoren als Beurteilungs- und Entscheidungsgrundlage für die Umsetzung einer nachhaltigen integrativen Regionalentwicklung ist.
Projektträger: ARC Seibersdorf research GmbH, Research Studios Austria, Studio iSpace
Projektpartner: Land Salzburg, Fachreferent 7/02, Magistrat der Stadtgemeinde Salzburg, Amt für Stadtplanung und Verkehr, Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, Regierung von Oberbayern, Z_GIS Zentrum für Geoinformatik, Universität Salzburg.
Projektlaufzeit: 12/2005-9/2007
Projekthomepage
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Raumforschungsprojekt Grundversorgung in den Salzburger Gemeinden
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Das Projekt verfolgte folgende Ziele: 1. Darstellung der aktuellen Situation der Grundversorgung der Bevölkerung im gesamten Land im Jahr 2006 2. Erarbeitung eines Konzeptes zur Beobachtung der Entwicklung in fünf-jährigen Abständen und 3. Ausarbeitung von Indikatoren zur Beobachtung der Veränderungen in der Versorgungsqualität. Als Grundversorgung wird dabei in Anwendung des ROG-Zieles nach § 1 Abs. 1 Ziff 5 die Sicherstellung der Versorgung der Bevölkerung in ihren Grundbedürfnissen in ausreichendem Umfang und angemessener Qualität verstanden, wobei sich dieses Ziel insbesondere auf die Vorsorge von Wohnungen und Erwerbsmöglichkeiten, die Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen, Kultur-, Sozial-, Bildungs-, Sport- und sonstige Freiteit- sowie Informations-, Kommunikations- und Verkehrseinrichtungen bezieht.
Projektleitung: Fachreferent 7/02 Auftragnehmer: Österreichisches Institut für Raumplanung, Büro Salzburg Projektpartner: Referat 7/01 Landesplanung und SAGIS Projektlaufzeit: 1/2006-10/2007
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Interreg IIIB-Projekt DIS-ALP (Disaster-Information-Systems in Alpine Regions)
Naturkatastrophen sind im gesamten alpinen Bereich eine wichtige Komponente des täglichen Lebens und beeinflussen menschliche Aktivitäten wie regionale Entwicklungen. Der alpine Bereich unterscheidet sich von anderen europäischen Regionen dabei sehr stark in der Art und den Ausprägungen der auftretenden Naturkatastrophen. DIS-ALP zielt dabei auf einen integrierten Ansatz zur Lösung des Problems bestehender Informationslücken und Kommunikationsprobleme zwischen unterschiedlich beteiligten Institutionen ab. DIS-ALP ist bezüglich der Art von Naturkatastrophen ein Querschnittsprojekt und konzentriert sich auf die Lösung des Informations- problems (Dokumentation von Katastrophenereignissen). Für das Land Salzburg wird im Rahmen dieses Projekts ein Ereignis- kataster entwickelt.
Projektmanager: Prisma Solutions Leadpartner: Lebensministerium, Sektion Forst Partner: Land Salzburg (Fachreferent 7/02, Freistaat Bayern, Autonome Provinz Südtirol, Autonome Provinz Trient, Schweizer Bundesamt für Umwlt, Wald und Landschaft, Republik Slowenien (Dienststellen für Wildbäche und Lawinen) Auftragnehmer: BOKU Wien, Universität Bern, Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen (SIR). Projektlaufzeit: 7/2003 bis 6/2006
DIS-ALP Homepage
______________________________________________________________________________________________________ Interreg IIIA-Projekt Euregionale Planungsgrundlagen
Viele Aufgabenstellungen auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene erfordern kleinräumigere (rasterbasierter) Aufbereitungen statistischer Information und anwendungsorientierte raumanalytische Ansätze. Ziel dieses Projektes war die pilotartige Entwicklung eines grundsätzlich übertragbaren Konzeptes für die Aufbereitung von grenzüberschreitend vergleichbaren Rauminformationen für die Themenbereiche Bevölkerung und Siedlung. Dabei sollte der neuartige Ansatz der rasterbasierten Raumanalyse und Indikatoren- entwicklung grenzüberschreitend erprobt werden. Die Wertung, Erschließung und Integration von räumlicher Information unter besonderer Berücksichtigung der methodischen Realisier- barkeit sowie Konzepte zur Verfeinerung statistischer Information mit verfügbaren Datengrundlagen (Adressen, Siedlungsraum) standen im Mittelpunkt der Untersuchung. Die konzeptuellen und methodischen Zugänge zur Verfeinerung statistischer Information wurden anhand der Modellregion Stadt- und Umlandbereich Salzburg (nach LEP Bayern und LEP Salzburg) mit Orientierung am Planungs- Fallbeispiel "S-Bahn" evaluiert.
Projektträger: Land Salzburg, Fachreferent 7/02 (Projektleitung) Projektpartner: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, EuRegio Salzburg-Berchtesgadener Land - Traunstein Auftragnehmer: ARC Seibersdorf research GmbH, Research Studio iSpace. Projektlaufzeit: 6/2005 bis 3/2006
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