Landeskrankenhaus Salzburg
Radiotherapie und Radio-Onkologie

| Bauherr: | Land Salzburg |
| Planung: | Architekt Baurat h.c. Dipl.-Ing. Erio K. Hofmann, Salzburg |
| Örtliche Bauaufsicht: | Architekt Baurat h.c. Dipl.-Ing. Erio K. Hofmann, Salzburg |
| Begleitende Kontrolle: | Architekt Mag. arch. Ing. Manfred Meixner |
| Projektmanagement: | Referat 6/13 - Landeshochbau Sachbearbeiter: MMag. Heinz Permanschlager |
| Projektbeschreibung: | Der Umbau des Röntgeninstituts wurde notwendig um Platz für einen zweiten Linearbeschleuniger zu schaffen. Das Gebäude aus den 60er Jahren wurde nach den neuesten medizinischen Erkenntnissen umgebaut und adaptiert. In seiner äußeren Gestalt blieb das Gebäude relativ unverändert. Der Architekt hat versucht, die vorhandene Formensprache und Struktur der Vorgängerbauten fortzusetzen. Die besondere Herausforderung bestand darin, die Anforderungen der Medizintechnik mit ihrer High-Tech-Ausstattung und die strahlenschutztechnischen Erfordernisse entsprechend umzusetzen. Dem Architekten gelang es, den Patienten, Besuchern und Benützern des Hauses ein freundliches und gediegenes Ambiente im Inneren zu bieten. Dieses wird auch besonders durch die Integration der Kunst am Bau (Prof. Gottfried Höllwart) in den Publikumszonen erreicht. Die dort verwendete stilistische Linie von Holz und Edelstahlteilen sowie die Farbstruktur setzt sich im ganzen Haus fort, um eine möglichst angenehme, wohnliche Atmosphäre zu erzeugen. Aufgrund der vielfältigen behördlichen und strahlenschutztechnischen Auflagen und nachdem die Abteilung sowie der bestehende Linearbeschleuniger während der gesamten Bauzeit in Betrieb bleiben mussten, war die bauliche Abwicklung des Bauvorhabens außergewöhnlich kompliziert. Aus strahlenschutztechnischen Gründen musste bereits im Untergeschoß für die Wände Baritbeton (Feldspat) verwendet werden. Die Außenwände wurden mit Ausnahme der Bestrahlungsräume aus Mantelbeton ausgeführt. Die Wände sowie die Decken der Bestrahlungsräume wurden vorwiegend aus Hämatithbeton hergestellt. Sie weisen eine Stärke bis zu 1,60 m auf. An besonderen Stellen wurden die Wände und Böden noch mit 27 cm dicken Stahlpaketen verstärkt, bzw. wurden zusätzlich Bleiverstärkungen eingebaut. |
| Nutzflächen: | 1.010 m2 |
| Bruttorauminhalt: | 6.005 m3 |
| Zeitlicher Ablauf: | |
| Errichtungskosten: | € 10.900.000,-- zuzüglich 20% Ust. |
| Davon medizin- technische Ausstattung: | € 3.415.000,-- zuzüglich 20% Ust. |
| Weitere Informationen: | ![]() Baudokumentation der Landesbaudirektion Band 33 |


