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Entwicklungszusammenarbeit

Foto Landesrätin mag. Martina Berthold

EYD 2015

  

2015 ist ein besonderes Jahr: Über die Millenniums Entwicklungsziele wird Bilanz gezogen und die Vereinten Nationen verabschieden neue Ziele. Die Entwicklungszusammenarbeit wird daher stärker im internationalen Rampenlicht stehen. Die Europäische Kommission nützt diese Gelegenheit, unter dem Dach des Europäischen Jahrs für Entwicklung (EYD 2015) über ihre Leistungen und die der Mitgiedsstaaten zu informieren und sie einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen.

Ziel des Europäischen Jahrs für Entwicklung 2015 ist es, die Bürgerinnen und Bürger breit über die Aktivitäten und die aktuelle Entwicklungspolitik der EU zu informieren. Laut Eurobarometer-Umfrage unterstützen zwar über 80% der Befragten das Engagement ihres Landes für Entwicklung, aber 44% wissen nicht, wohin die Entwicklungsgelder ihres Landes fließen. Daher ist die Debatte über die Bedeutung einer globalen Entwicklungsagenda wichtiger denn je, um den Nutzen der Entwicklungszusammenarbeit für die Menschen in den Partnerländern, aber auch für die Menschen in Europa deutlich zu machen.

Was können Sie tun?

Informieren Sie sich auf der Homepage des European Year for Development 2015, vernetzen Sie sich, rühen Sie die Trommel für Ihre entwicklungspolitischen Aktivitäten, tragen Sie Ihre im Europäischen Jahr für Entwicklung 2015 geplanten Veranstaltungen in den österreichweiten Kalender ein, melden Sie sich. Gemeinsam bringen wir mehr zusammen. www.entwicklung.at/eyd2015

Und besonders für Schulen: gofair1.pdf

Entwicklungspolitischer Beirat der Salzburger der Salzburger Landesregierung
Postdach 527, 5010 Salzburg, E-Mail: franz.wasner@salzburg.gv.at, Tel.: 0662-8042-2116, Fax 0662-8042-2907.

Die Mitglieder des Entwicklungspolitischen Beirats werden von der Salzburger Landesregierung bestellt.

Zur selbstverständlich geübten Praxis des Gender Mainstreamings in der EZA wurde die Vorsitzende, Mag. Amelie Höring, vom Salzburger Landespressebüro zum Interview gebeten.

Grundsätze und Kriterien für die Beurteilung von Entwicklungsprojekten des Landes Salzburg, Prinzipien für Bildungsprojekte und Richtfragen für Bildungsprojekte in Östereich und entsprechende Antragsformulare sind über das Internet auf- bzw. abrufbar.

Antrag auf Förderung eines Projektes der entwicklungspolitischen Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit.

Antrag auf Projektförderung (Bitte online ausfüllen und als attachment an franz.wasner@salzburg.gv.at mailen.)

Die nächste Sitzung ist fürMontag, den 2. März 2015, anberaumt. Seit 2014 ist das Arbeitsjahr neu strukturiert: Zwei Antragsrunden in der ersten Jahreshälfte stehen der Projektprüfung und Mittelzuteilung offen, die zweite jahreshälfte dient der Proejktbegleitung und allen sich ergebenden offenen Fragen. Einreichfrist für Anträge der 1. Runde 2015 ist der 15. Februar 2015 und für die 2. Runde der 31. Mai 2015.

Die Arbeitsgruppe "Teildezentralisierung der öffentlichen Entwicklungshilfemittel" hat zu einer Enquete im Bundesrat geführt, deren schriftliches und Videoprotokoll über die Homepage des Paralments eingesehen werden kann: http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/BR/VER-BR/VER-BR_00023/fname_243151.pdf

http://justlive.tv/bundesratsenquete

Das "3. Salzburger Forums für Entwicklungszusammenarbeit" hat am 22. September 2012" in räumlicher und zeitlicher Nähe zum Rupertikirtag mit einer Ausstellung die Bandbreite der entwicklungspolitisch engagierten Salzburgerinnen und Salzburger präsentiert. 30 von über 60 im Bundesland Salzburg bekannten Vereinen und Initiativen nahmen daran teil. In alphabetischer Reihenfolge sind diese Initiativen in der vom Entwicklungspolitischen Beirat der Salzburger Landesregierung im Dezember 2011 herausgegebenen Broschüre dokumentiert.

Vorwort, African International Social Culture Club a, b, Afrika Forum Europa a, b, Afrika Info a, b, Afrika Solidarität a, b, Afro-Asiatisches Institut Salzburg a, b, Aktion Dritte Welt a, b, Aktion Familienfasttag a, b, AMREF Austria a, b, Arbeitskreis für Eine Welt Taxenbach a, b, Arbeitskreis Pfarre Hallein Wir in der Einen Welt a, b, Bondeko a, b, Cope a, b, Diözesankommission für Weltkirche und Entwicklungszusammenarbeit a, b, DOSTI - Verein für solidarische Entwicklung a, b, Dreikönigsaktion a, b, Eco Himal a, b, Eine Welt Gruppe Bürmoos a, b, Eine Welt Gruppe St. Johann im Pongau a, b, Eine Welt Gruppe Thalgau a, b, Ekando Kumer a, b, Entwicklungswerkstatt Austria a, b, Erklärung von Salzburg a, b, Evangelischer Arbeitskreis für Weltmission a, b, EZA Fairer Handel a, b, Friends of Kilimanjaro a, b, Global Studies a, b, Helfen durch Teilen a, b, Hochschulkooperation Kuchl - Prishtina a, b, Hochschulkooperation Salzburg - Kathmandu - Ho Chi Minh City a, b, Institute of Tourism and Hotel Management a, b, INTERSOL a, b, Ishwari a, b, Kajola a, b, Katasatrophenhilfsdienst des Roten Kreuzes a, b, KommEnt a, b, Kreis Teilen a, b, Lateinamerika Komitee Salzburg a, b, Little Flower a, b, Losito a, b, Maher a, b, missio Päpstliche Missionswerke a, b, Missionsgruppe kfb Seekirchen a, b, Mut zum Teilen a, b, panairobi a, b, Privatinitiative Familie Stofferin a, b, Schulpartnerschaft Salzburg - Yemo a, b, Schulpartnerschaft NMS Bürmoos- El Platanal a, b, Schulpartnerschaft HLW Ried - Suna Migori a, b, Schulpartnerschaft Salzburg - Jharkot a, b, Schulpartnerschaft Salzburg - Leon a, b, Schulprojekt des KH Böhm Gymnasiums Derra a, b, Sei so frei kmb a, b, Solidaritätskomitee Mexiko - Salzburg a, b, Sorinatu a, b, Städtepartnerschaft Salzburg -Leon a, b, Städtepartnerschaft Salzburg -Singida a, b, Südwind Entwicklungspolitik Salzburg a, b, Universitätspartnerschaft Salzburg- Leon a, b, Utamaduni a, b, Weltladen a1, a2, b1, b2, Nachwort.

Im Sinne der geforderten Transparenz werden nachstehend die seit 2007 (2007, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012 und 2013) sowie die im laufenden Jahr bereits geförderten Projekte und Restmittel veröffentlicht.

Mit der Aktion "Die Saat geht auf", bei der 3000 Päckchen keimfähiges Saatgut an einem Vormittag im Frühjar 2009 an Kundinnen und Kunden des größten Wochenmarkts im Land, der Schranne, verteilt wurden, machte der Beirat auf den Mehrwert, den jeder Euro unserer Hilfe zur Beseitigung von Armut und Hunger generieren kann, aufmerksam.

Seit 1970 verbindet eine offizielle Partnerschaft das Land Salzburg mit der damaligen Sowjetrepublik Litauen. Die Wurzeln dafür sind in der Protestantenvertreibung unter Erzbischof Leopold Anton Freiherr von Firmian 1731 zu suchen. Rund 20.000 Protestanten, beinahe ein Viertel der Landesbevölkerung, waren gezwungen, das Land zu verlassen. Vielen von ihnen gewährte Preußenkönig Friedrich Wilhelm I. Aufnahme zur Besiedelung und Entwicklung der ostpreußischen Memelregion. Nach der Wiederherstellung der Unabhängigkeit der Republik Litauen am 11. März 1990 wurde diese Partnerschaft in vielen Bereichen erweitert. In Kultur, Wissenschaft, Schule und Bildung, in der Architektur, in der Landwirtschaft sowie in der Medizin und im Tourismus werden gemeinsame Interessen verfolgt und Programme verwirklicht. Weiters wird der Austausch von Wissenschafterinnen und Wissenschaftern gefördert.

Rückfragen: Dr. Franz Wasner, Tel.: +43 (0)662 / 8042-2116