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Das Salzburger Berufsschulwesen
im Überblick

Kompetenzen:
Für die äußere Berufsschulorganisation, das Dienstrecht der BerufsschullehrerInnen und die Berufsschulverwaltung ist das Referat 2/03 im Amt der Salzburger Landesregierung zuständig. Die pädagogischen Belange der Berufsschulen werden durch den Landesschulrat (Bundesbehörde) wahrgenommen.

BerufsschülerInnen:
Im Land Salzburg besuchen derzeit rund 10.000 BerufsschülerInnen 12 Landesberufsschulen und 10 LandesberufsschülerInnenheime. Diese 10.000 BerufsschülerInnen werden von rund 520 Personen betreut.

Berufsschule-Organisation:
Die BerufsschülerInnen besuchen zwei, drei oder vier Jahre als ordentliche oder außerordentliche SchülerInnen die Berufsschule. Dabei unterscheidet man zwischen dem ganzjährigen Unterricht und dem Lehrgangsunterricht.
Die 12 Salzburger Berufsschulen sind in verschiedene Berufsschulsparten zusammengefasst. So werden z.B. an der Landesberufsschule 1 alle Kraftfahrzeugberufe, an der Landesberufsschule Hallein alle Metallberufe und an der Landesberufsschule 4 alle Elektroberufe unterrichtet.

Das Organigramm im Salzburger Berufsschulwesen

Heime:
Im Land Salzburg bestehen derzeit 10 LandesberufsschülerInnenheime. Zwei von diesen Heimen werden direkt vom Land geführt, sechs vom Salzburger Jugendherbergswerk, eines vom Holztechnikum Kuchl und eines von der Kolpingfamilie.
Die SchülerInnen haben dabei den für die Unterbringung, Verpflegung und die pädagogische Betreuung anfallenden finanziellen Beitrag ("Heimbeitrag") zu leisten.
Dieser Heimbeitrag beträgt im Schuljahr 2008/2009 € 278,-- für einen vierwöchigen Lehrgang.

LehrerInnen:
Die 370 BerufsschullehrerInnen werden in drei Fachgruppen eingeteilt. Die Fachgruppe I umfasst die allgemein bildenden und die betriebswirtschaftlichen Unterrichtsgegenstände, Deutsch und Kommunikation sowie berufsbezogene Fremdsprachen, die Fachgruppe II die fachtheoretischen, fachzeichnerischen, und werbetechnischen Unterrichtsgegenstände sowie die Waren- und Verkaufskunde und Informatik. Die Fachgruppe III beinhaltet die praktischen Unterrichtsgegenstände.
Bei den BerufsschullehrerInnen gibt es für jede Fachgruppe verschiedene Anstellungserfordernisse. Grundsätzlich muss jede(r), BerufsschullehrerIn vor seiner (ihrer) Anstellung eine entsprechende Ausbildung und eine mehrjährige Berufspraxis vorweisen. Nach der Anstellung erfährt die Lehrerin/der Lehrer eine 3-jährige Neulehrerausbildung mit einjährigem Besuch der pädagogischen Hochschule und Ablegung der Lehramtsprüfung.

Sonstiges Personal:

  • Landesbedienstete

    Als sonstiges Personal werden im Berufsschulreferat 45 Bedienstete beschäftigt. Dazu zählen 32 Personen in den Sekretariaten (samt Schul- und Hauswarten), 7 Personen im Landesschülerheim Hallein und 5 Personen im unmittelbaren Bereich des Referates 2/03.

  • Private Firmen

    Die Reinigung an den Landesberufsschulen und Landesberufsschülerheimen wurde weitgehend privatisiert. In diesem Bereich sind rund 60 DienstnehmerInnen (rund 100 Personen teilzeitbeschäftigt) eingesetzt.

    In den Landesberufsschülerheimen sind rund 70 Personen in der Küche und in der Verwaltung tätig, um den Berufsschülern und Berufsschülerinnen eine adäquate Unterbringung während des Lehrgangsunterrichtes anbieten zu können. Darüber hinaus sind noch rund 20 Personen in den privat geführten Berufsschulkantinen an den Salzburger Landesberufsschulen tätig.


Rückfragen: Christian Jessner