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Abendpfauenauge

Abendpfauenauge

Abendpfauenauge                   (c) Stefan Seifert/ wikipedia

Das Abendpfauenauge ist eine nachtaktiveSchwärmerart und ein guter Flieger.mit 75-85 mm Flügelspannweite. Am Hinterflügel ist ein großer, blau-schwarz umrandeten Augenfleck (Name). die Vorderflügel sind braun marmoriert. Dadurch ist das Abendpfauenauge gegen den Untergrund (z.B. die strukturierte Baumrinde) gut getarnt.  Bei Störung präsentiert der Falter schlagartig seine Augenflecken auf den Hinterflügeln. Er hat einen verkürzten Rüssel, seine Antennen sind keulenartig gebogen.

Abendpfauenaugen sind in ganz Europa bis zum Balkan verbreitet; vertikal ist es bis in Höhen von 2000 m zu finden. Bevorzugte Lebensräume sind Obstgärten, Auen und Buschgelände.

Das Weibchen legt bis zu 400 Eier in kleinen Gelegen oder einzeln an die Blätter der Futterpflanzen (Weide, Pappel, Obstbäume). Die Raupe ist grün, etwa 8 cm lang mit getönten Schrägstreifen und lebt auf Weiden und Pappeln. Sie besitzt einen vollständig blauen Stachel. Der Schmetterling überwintert als Mumienpuppe unter der Erde in einer kleinen Höhle. Die Falter fliegen in einer Generation von Mai  bis Juli, bei günstiger Witterung  bisweilen eine zweite Generation bis September.

Nach EMBACHER (1994 und 1996) ist das Abendpfauenauge sind durch den Einfluss des Menschen gefährdet.  (EMBACHER 1994 u.1996). Nach HUEMER (2005) in ZULKA (Hrsg., 2005) ist die Bestandesentwicklung abnehmend, die Arealentwicklung schwankend. Die Habitatverfügbarkeit ist mit 6% der Gesamtfläche, die Habitatentwicklung als "schwankend" angegeben. Die übrigen Faktoren (anthropogene Beeinflussung, Einwanderung und sonstige Risikofaktoren) gibt der Autor mit "null" ("nicht vorhanden" bzw. "unbekannt") an.

Abendpfauenaugen sind im Bundesland Salzburg durch die Pflanzen- und Tierarten-Schutzverordnung vollkommen geschützt.




Weiterführende Links:

Pflanzen- und Tierarten-Schutzverordnung

Rote Liste gefährdeter Tierarten

Ursachen für die Gefährdung der Tiere

FFH-Richtlinie

Washingtoner Artenschutzabkommen

Biodiversität in Österreich

Umweltbundesamt

Blumenwiesen als Lebensraum für Insekten

Insektenlebensraum Wald


Rückfragen: Mag. Michael Hubka