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Die Wassergüte der großen Salzburger Seen
im Frühsommer

Entsprechend der EU-Wasserrahmenrichtlinie, die mit den Novellen des Wasserrechtsgesetzes 2003 und 2005 in nationales Recht überführt wurde, sind alle Gewässer Österreichs bis zum Jahr 2015 in einen zumindest guten Gewässerzustand zu überführen. Das betrifft die Fließgewässer, das Grundwasser und auch die Seen.

An zumindest vier Terminen pro Jahr werden die großen Seen Salzburgs auf den physikalisch-chemischen Zustand sowie auf die Menge und Artenzusammensetzung der Algen hin untersucht. Die Wasserqualität der Seen wird vor allem nach dem Nährstoffgehalt und vor nach dem Gehalt an Phosphor im Freiwasser beurteilt.

Die Bewertung der Seen erfolgt durch Vergleich des IST-Zustandes mit dem Referenzzustand, also dem (typspezifischen) natürlichen Zustand.

Im Folgenden kann die aktuelle Seengüte der großen Salzburger Seen abgerufen werden:


Fuschlsee (pdf, 37 KB)

Der nährstoffarme Voralpensee mit geringerAlgenproduktion befindet sich mit einem Gesamtphosphorgehalt des Freiwassers von rund
5,3 mg/m3 im Bereich seines Referenzzustandes.

Grabensee (pdf, 40 KB)

Mit einer Konzentration des Gesamtphosphors von rund 15 mg/m3 am 8.6.2015 befindet sich der Grabensee im Grenzbereich des mäßig nährstoffreichen und nährstoffreichen Trophiezustandes.

Mattsee (pdf, 37 KB)

Der Mattsee mit einer Gesamtphosphorkonzentration von aktuell rund 9,3 mg/m3 im Freiwasser befindet sich im Grenzbereich zwischen nährstoffarm und nährstoffreich.

Obertrumer See (pdf, 36 KB)

Der größte der Trumer Seen hat sich im mäßig nährstoffreichen Zustand stabilisiert. Die Konzentration des wachstumslimitierenden Nährstoffs Phosphor betrug am 08.06.2015 rund 12 mg/m3.

Wallersee (pdf, 37 KB)

Die aktuelle Frühsommerbeprobung weist den Wallersee mit einer Gesamtphosphorkonzentration von rund 15 mg/m3 weiterhin als mäßig nährstoffreichen Vorlandsee aus.

Wolfgangsee (pdf, 45 KB)

Der nährstoffarme Wolfgangsee befindet sich mit einer gemittelten Gesamtphosphorkonzentration von rund 4 mg/m3 im Referenzzustand der Nährstoffarmut.

Zeller See (pdf, 37 KB)

Die Gesamtphosphorkonzentration von 4,9 mg/m3 am 24.06.2015 weist den Zeller See ebenfalls als nährstoffarmes Gewässer im Bereich des Referenzzustandes aus.




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