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Quellfluren und Sümpfe

Quelle - ein Beispiel eines geschützten Lebensraumes  Bildquelle: pixelio.de

Quelle                            Bildquelle: www.pixelio.de

In Quellen tritt Grundwasser an die Oberfläche und Fließgewässer nehmen hier ihren Ausgang. Das meist kalte Quellwasser beeinflusst die unmittelbare Umgebung und es kommt zur Ausprägung typischer Quellfluren. Die Pflanzendecke wird in der Regel von Moosen dominiert, es können aber auch Arten der Moore und Sümpfe vorkommen. In Gebirgsregionen mit silikatischen Gesteinen findet man in diesem Lebensraum häufig den Stern- und den Fetthennen- oder Quell-Steinbrech. Gefahr droht diesem Biotoptyp durch Quellfassungen, Ableitungen und Intensivierung der Nutzung in der Umgebung..

Unter einem Sumpf versteht man ein Gelände, das häufig bzw. periodisch oder ständig von Wasser bedeckt oder durchtränkt ist und charakteristische Pflanzengemeinschaften aufweist. Zum Unterschied von Mooren werden abgestorbene Pflanzenteile aber zersetzt, sodass sich keine Torfschicht bilden kann. Es gibt aber Übergänge zwischen Sümpfen und Niedermooren.

Sümpfe findet man beispielsweise in Verlandungsbereichen von Gewässern, an Hangvernässungen oder in Muldenlagen mit wasserstauendem Untergrund. In der Vegetation herrschen meist höherwüchsige Seggenarten vor, sie sind aber auch Standorte so attraktiver Arten wie der Gelben oder Wasserschwertlilie.

Speziell an feuchte bis nasse Lebensräume angepasst ist die Bekassine, die in dem weichen Boden mit ihrem langen Schnabel nach Nahrung stochern

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