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Nachtkerzenschwärmer

 Der Nachtkerzenschwärmer gilt als sehr seltene Schmetterlingart. Bildquelle:www.schmetterling-raupe.de/art/proserpina.htm

Nachtkerzenschwärmer  Quelle: www.schmetterling-raupe.de

Der Nachtkerzenschwärmer ist ein aus der Familie der Schwärmer (Sphingidae) stammender, dämmerungsaktiver Falter. Der grünlich-graue Vorderflügel weist eine dunkle Binde auf, die als besonders Merkmal dieses Falters einen schwarzen Fleck am Zellende besitzt. Die Hinterflügel sind zur Feindabschreckung gelb gefärbt mit einem dunklen Aussenrand. Dieser gelbe Fleck wird bei Störung präsentiert.

Nachtkerzenschwärmer sind bevorzugt im Mai und Juni auf feuchten, sandigen Biotopen der Niederungen der wärmeren Regionen anzutreffen. Bisweilen kann man diese Schmetterlingsart auch an blütenreichen Säumen beobachten. Diese Schmetterlingsart fliegt gerne auf Schonungen, Schneisen, Schlägen, sind aber auch in Au- und Bruchwäldern, ebenso in Parks anzutreffen.

Die Raupen des Nachtkerzenschwärmers ernähren sich im Sommer von Weidenröschen, Nachtkerzen und Blutweiderich. Sie verpuppen sich gegen Sommerende und überwintern im Puppenstadium.  Bevorzugte Larvalhabitate sind gut besonnte, trockene Standorte,  oft in Gewässernähe (Grabenränder, Teich- und Seeufer). Auch kann man die Raupen an Ruderalstandorten und Bahndämmen finden.    

Nach der Roten Liste gilt der Nachtkerzenschwärmer als eine für das Bundesland Salzburg ausgestorbene oder verschollene Art, in anderen Bundesländern ist sie vom Aussterben bedroht.

Der Nachtkerzenschwärmer ist eine bei uns im Bundesland Salzburg nach der Salzburger Pflanzen- und Tierartenschutzverordnung vollkommen geschützte Schmetterlingsart. Darüberhinaus genießt sie den EU-weiten Schutz der FFH-Richtlinie, Anh.IV.




Weiterführende Links:

Pflanzen- und Tierarten-Schutzverordnung

Rote Liste gefährdeter Tierarten

Ursachen für die Gefährdung der Tiere

FFH-Richtlinie

Washingtoner Artenschutzabkommen

Biodiversität in Österreich

Umweltbundesamt

Blumenwiesen als Lebensraum für Insekten

Insektenlebensraum Wald


Rückfragen:
M.Hubka