Innovation zulassen und gestalten
Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller hat vier unabhängige Wirtschaftsfachleute gebeten, erste Vorschläge für sie zu erarbeiten, welche wirtschafpolitische Ausrichtung das Land Salzburg in den kommenden fünf Jahren einschlagen soll.

Der Bericht liegt nun vor. Er soll ein Debattenbeitrag sein, der hilft, Salzburg weiter vorwärts zu entwickeln. Er steht nicht in Konkurrenz zum Wirtschaftsleitbild des Landes, sondern es ist ein erster Debattenbeitrag, um über die zukünftigen Herausforderungen zu reden.
Innovation zulassen und gestalten, Investieren in die Arbeitnehmerschaft, die Sicherung von Gewerbegrund und eine effiziente öffentliche Hand sind die Kernbereiche für ein zeitgemäße Wirtschaftspolitik des Landes. Diese vier Schwerpunkte setzten vier unabhängige Wirtschaftsfachleute in ihrem Konzept.
Burgstaller hatte den Finanzexperten Dr. Christian Profanter (2.v.l.), den Handels-Manager Thomas Reichenauer (r.), den Experten für Gesundheits-Tourismus Mag. Tayfun Ucar (2.v.r.) und den Experten für Wirtschaftszyklen Dr. Christian Dirninger (li.) gebeten, für sie Leitlinien für eine fortschrittliche Wirtschaftspolitik zu skizzieren. Alle vier wurden als Privatpersonen und ehrenamtlich eingeladen.
Die Leitlinien betonen die Bedeutung eines Klimas der Offenheit in vielerlei Hinsicht für die wirtschaftliche Entwicklung: Investitionen sollen genauso wenig als Bedrohung empfunden werden wie neue Branchen (z.B. erneuerbare Energie). Diese Offenheit erfordert aber, dass den Mitarbeitern Sicherheit geboten wird. Neben der Sicherheit geht es darum, die engagiertesten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu haben. Investitionen in die Ausbildung und Flexibilität bei Fortbildungsangeboten sind hier wichtig. Weiters wird auf die Bedeutung eines ausreichenden Grundangebots für Gewerbe verwiesen. Dabei soll schon frühzeitig geachtet werden, dass Gewerbe- und Wohnnutzung nachhaltig miteinander verträglich angeordnet werden. Schliesslich gilt es eine moderne Verwaltung, transparente Förderungen und eine Partnerschaft zwischen öffentlicher Hand und Firmen zu gestalten.
Es besteht die Möglichkeit, diesen Text zu diskutieren. Erste Debattenbeiträge liegen vor:
- Markus Marterbauer (Wirtschaftsforscher)
- Wilfried Bischofer (Volkswirt)
- Armin Mühlböck (Politikwissenschafter)
- Reinhard Hofbauer (Zentrum für Zukunftsstudien)
Weitere Debattenbeiträge sind jederzeit willkommen: bitte per E-Mail an burgstaller@salzburg.gv.at.

