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Wahlen

Bei der Landtagswahl vom 1. März 2009 hat die SPÖ die führende Stellung im Land Salzburg erfolgreich verteidigt und blieb stimmen- und mandatsstärkste Partei. Gegenüber dem hervorragenden Ergebnis von 2004 musste sie allerdings einen Stimmenverlust von 6,0 Prozentpunkten (PP) hinnehmen und verlor zwei Landtagsmandate. Mit einem Stimmenanteil von 39,4 % kam die SPÖ auf 15 Mandate. Auch die ÖVP büßte Stimmenanteile ein, konnte aber mit 36,5 % der Stimmen (- 1,4 PP) den Mandatsstand von 14 Mandaten halten.

  

Ansicht des Salzburger Landtags
  

Die FPÖ kam auf 13,0 Prozent der Stimmen und gewann damit 4,3 PP bzw. zwei Mandate gegenüber 2004 dazu, stellt also nunmehr fünf Landtagsabgeordnete. Die GRÜNE(n) konnten ihren Stimmanteil von 2004 nicht ganz halten, sind aber wieder mit zwei Mandaten im Landtag vertreten. Sie erreichten einen Stimmanteil von 7,4 %, was einem Verlust von 0,6 PP entspricht. Das erstmals bei einer Landtagswahl in Salzburg kandidierende BZÖ erreichte 3,7 % der Wählerstimmen und verfehlte damit das für den Einzug in den Landtag erforderliche Soll von 5,0 % deutlich.

Die Wahlbeteiligung ist gegenüber 2004 gesunken, lag aber mit 74,4 % geringfügig über dem Ergebnis der Landtagswahl 1999.

  

Landtagswahl (1.3.2009 zu 7.3.2004)   Veränderung
2009 gegenüber
2004 in %

Wahlberechtigte 386.068 5,6
Wahlbeteiligung in % 74,4 - 3,0 (1)
gültige Stimmen 283.035 2,5
    davon SPÖ 111.485 - 11,1
                ÖVP 103.385 - 1,3
                FPÖ 36.845 53,5
                GRÜNE 20.843 - 5,6
                BZÖ 10.477 . (2)
Stimmanteile der Parteien in %
                SPÖ 39,4 - 6,0 (1)
                ÖVP 36,5 - 1,4 (1)
                FPÖ 13,0 4,3 (1)
                GRÜNE 7,4 - 0,6 (1)
                BZÖ 3,7 . (2)
Mandate 36 0 (3)
    davon SPÖ 15 - 2 (3)
                ÖVP 14 0 (3)
                FPÖ 5 2 (3)
                GRÜNE 2 0 (3)
                BZÖ 0 . (2)

   

(1) Differenz der ungerundeten Prozentwerte in Prozentpunkten
(2) 2004 nicht kandidiert
(3) Differenz in Mandaten

  

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Rückfragen: Dr. Gernot FILIPP