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Von der Wehrpflicht zum Freiwilligendienst?
Diskussionsveranstaltung für Berufsschüler/innen

Die Wehrpflicht steht zur Diskussion. In verschiedenen europäischen Ländern wurde sie bereits in den vergangenen Jahren abgeschafft. In Österreich wird seit einigen Monaten öffentlich über die Vor- und Nachteile der Wehrpflicht diskutiert. Eine Abschaffung der Wehrpflicht würde für viele Bereiche offene Fragen aufwerfen:

Was wären die Konsequenzen für die österreichische Landesverteidigung? Wären die definierten Aufgaben weiterhin durchführbar? Was hießen verschiedene Modelle eines Freiwilligen- bzw. Berufsheeres für die österreichische Gesellschaft?

Würde die Abschaffung der Wehrpflicht automatisch das Ende des Zivildienstes bedeuten und welche Konsequenzen hätte dies für die Sozialeinrichtungen, die von der Arbeit von Zivildienern abhängig sind?

Wäre die Folge ein verpflichtendes soziales Jahr für Männer und Frauen oder könnte der Bedarf durch Freiwilligendienste abgedeckt werden? Wie müssten solche freiwilligen Leistungen beschaffen sein, um von jungen Menschen angenommen und praktiziert zu werden?

Nicht zuletzt stellt sich auch die Frage, was eine Abschaffung der Wehrpflicht für die Biographien junger Menschen in den nächsten Jahren bedeuten würde.

Diesen und ähnlichen Fragen wird bei einer Diskussion mit Schülervertretern, Fachleuten aus Politik, Militär, Sozial-, Freiwilligen- und Jugendorganisationen nachgegangen.




Diskutanten:

  • Mag. Gabi Burgstaller, Landeshauptfrau
  • Dipl. Päd. Harald Fartacek, Geschäftsführer des Vereins zur Förderung freiwilliger sozialer Dienste
  • Hauptmann Mag. (FH) Gerald Gundl, Österr. Bundesheer
  • Ing. Anton Holzer, Landesrettungskommandant Österreichisches Rotes Kreuz, Landesverband Salzburg
  • Mag. Hans Kreuzeder, Direktor Caritas Salzburg
  • Vertreter/innen von Schüler- und Jugendorganisationen

Moderation: Dipl. Päd. Hans Peter Graß, Geschäftsführer des Friedensbüros Salzburg

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Wehrpflicht oder Freiwilligendienst? Was Salzburgs Jugendliche wollen und was sie denken , (C) Landespressebüro Multimedia


Rückfragen: Dr. Michael Steger