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Grenzüberschreitende Raumplanung

Für die grenzüberschreitende Raumplanung ist nach der Geschäftseinteilung des Amtes der Salzburger Landesregierung der Fachreferent 7/02 (Raumforschung und grenzüberschreitende Raumplanung) zuständig.

Dieser Aufgabenbereich hat im Laufe der letzten Jahre weitgehende Veränderungen erfahren. Die früheren Schwerpunkte im Rahmen der Kooperationen mit benachbarten Ländern im Rahmen der Österreichischen Raumordnungskonferenz und der Arbeitsgemeinschaften Alpenländer und Alpen-Adria sowie auf Grundlage von Raumordnungsvereinbarungen mit Nachbarländern wurden nach dem Beitritt zur Europäischen Union durch eine stärkere europäische Komponente ergänzt. Auch durch die kommunale und regionale Zusammenarbeit im Rahmen der EuRegio Salzburg-Berchtesgadener Land - Traunstein wurden neue Schwerpunkte gesetzt, wobei durch die gegenseitige Information über laufende Projekte und Verfahren hier neue Formen der Kooperation entstanden.

Arbeitsschwerpunkt Raumentwicklung für die Europaregion Salzburg


Mit Beschluss der Salzburger Landesregierung vom 3. Juni 2008 wurde im Aufgabenbereich des Fachreferenten Raumforschnung und grenzüberschreitende Raumplanung ein Arbeitsschwerpunkt mit der Bezeichnung "Raumentwicklung für die Europaregion Salzburg" eingerichtet. Innerhalb dieses Arbeitsschwerpunktes werden derzeit ein Raumforschungsprojekt mit der Bezeichnung "EuRegionale Raumanalyse - kurz: EULE" bearbeitet (siehe unter Raumforschung) und es wird im Auftrag der Landesregierung ein grenzüberschreitender MASTERPLAN für die Kernregion Salzburg erbeitet. Eine längerfristige Vision für die gesamte Europaregion soll auf Grundlage dieser beiden Projekte ab dem Jahr 2010 ausgearbeitet werden.

Download PFD-Dokument Übersicht Arbeitsschwerpunkt Raumentwicklung für die Europaregion Salzburg (pdf, 12 KB)

Das EU-Projekt MASTERPLAN für die Kernregion Salzburg (Projekthomepage)




Europäische Raumentwicklung


Obwohl die Europäische Union keine direkte Kompetenz im Bereich Raumplanung und Raumordnung besitzt, erfordern die räumlichen Wirkungen verschiedener europäischer Politikbereiche (z.B. Transeuropäische Netze, die EU-Umweltpoliktik, die EU-Agrarpolitik, die EU-Verkehrspolitik und auch die wirtschaftspolitischen Kompetenzen) eine Abstimmung zwischen der EU und ihren Mitgliedsstaaten.

Im Rahmen dieser Kooperation wurde das Europäische Raumenwicklungskonzept entwickelt, das im Mai 1999 von den für Raumentwicklung zuständigen Ministern als Orientierungsrahmen angenommen wurde. Dieser Orientierungsrahmen bildet eine Grundlage für die Weiterentwicklung der EU-Politikbereiche, insbesondere der EU-Regionalpolitik, sowie für die Raumentwicklung der Mitgliedsstaaten und ihren Regionen.

Mit der Erarbeitung fachlicher Grundlagen zur Umsetzung der im EUREK angesprochenen politischen Optionen dient das Netzwerk der Raumplanungsinstitutionen der Mitgliedsstaaten ESPON. Im Rahmen dieses Netzwerkes werden transnationale Projekte durchgeführt, welche die Raumentwicklung in Europa näher untersuchen.

Im Rahmen der deutschen EU-Präsidentschaft fand am 24. und 25. Mai 2007 in Leipzig ein Informelles Ministertreffen statt, bei dem sich die für Raumentwicklung zuständigen Minister auf eine "Territoriale Agenda der EU" verständigten. Diese Territoriale Agenda hat das Ziel, den Mitgliedsstaaten Empfehlungen zur Umsetzung einer integrierten Raumentwicklungspolitik vorzuschlagen, die im Rahmen der nationalen und regionalen Politiken implementiert werden sollten.

Titelseite der Veröffentlichung Europa 2030. Szenarien der Raumentwicklung    pdf Europa 2030. Szenarien der Raumentwicklung (pdf, 9,54 MB)

Dollinger, Franz, Hrsg.: Europa 2030. Szenarien der Raumentwicklung. Aufbereitung der ESPON-Studie 3.2 aus österreichischer Perspektive. Bearbeitet und kommentiert von Franz Dollinger und Richard Schoßleitner auf Grundlage des Endberichts zum ESPON-Projekt 3.2 (Spatial Scenarios and Orientations in relation to the ESDP and Cohesion Policy) und dem ESPON-Atlas. Übersetzung und Zusammenfassung aus dem Englischen von Richard Schoßleitner. Salzburg 2007.
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pdf Territoriale Agenda der Europäischen Union (pdf, 46 KB)

Territoriale Agenda der Europäischen Union. Für ein wettbewerbsfähiges nachhaltiges Europa der vielfältigen Regionen. Angenommen anlässlich des Informellen Ministertreffens zur Stadtentwicklung und zum territorialen Zusammenhalt in Leipzig am 24./25. Mai 2007.

Titelseite des Europäischen Raumentwicklungskonzepts pdfEuropäisches Raumentwicklungskonzept (pdf, 7,96 MB)

Das EUREK ist eine von den EU-Mitgliedstaaten und der Europäischen Kommission gemeinsam ausgearbeitete Rahmenplanung, die keine unmittelbare Rechtswirksamkeit entfaltet. Dem EUREK kommt dennoch eine maßgebliche Funktion im Rahmen der Ausarbeitung von darauf aufbauenden nationalen und regionalen Planungen zu.
Logo des ESPON Programms

Europäisches Raumplanungsnetzwerk ESPON (Homepage des ESPON Netzwerks)

Österreichische Koordinationsstelle für ESPON (bei der ÖROK)


Stellungnahmen zu Planungen und Maßnahmen benachbarter Länder


Derzeit ist kein grenzüberschreitendes Verfahren in Bearbeitung.