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Salzburger Museum Carolino Augusteum (SMCA) in der neuen Residenz

Smca

Bauherr:Salzburger Museum Carolino Augusteum (SMCA)
Mozartplatz 1, 5020 Salzburg
Planung:Architekten Mag. arch. Reiner Kaschl und Dipl.-Ing. Heide Mühlfellner, Salzburg
Örtliche Bauaufsicht:Referat 6/13 - Landeshochbau und
Referat 6/16 - Haustechnik und Energiebuchhaltung
Sachbearbeiter: Ing. Johann Hutegger
                           Ing. Gerhard Rehrl
                           Ing. Johann Geier (Fachbauaufsicht Elektro)
                           Ing. Georg Sattlecker (Fachbauaufsicht HKLS)
Projektmanagement:Referat 6/13 - Landeshochbau
Sachbearbeiter: MMag. Heinz Permanschlager
Projektbeschreibung:   Die "Neue Residenz"  in der Altstadt von Salzburg wird vom Mozartplatz und Re­si­denz­platz, sowie von der Kaigasse begrenzt. Sie stammt aus der Zeit von Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau (1587-1612). Nach Jahren wechselvoller Nutzung wurde der "Pa­laz­zo" bis vor wenigen Jahren von Teilen der Landesverwaltung genutzt. Nach der Einigung von Stadt und Land Salzburg auf den neuen Standort des SMCA wurde im Jah­re 1998 ein zweistufiger EU-weiter Architektenwettbewerb ausgeschrieben. Nach Verfahrensabbruch und einem Direktorenwechsel beim Museum wurde im Jahr 2002 ein Verhandlungsverfahren zur Auswahl des Architekten für den Umbau der Neuen Re­si­denz durchgeführt. Als Sieger aus dem Verfahren gingen die Salzburger Architekten Reiner Kaschl und Heide Mühlfellner hervor. Ausgangspunkt der Architektenplanung war die Rückführung der Raumstrukturen auf die ursprünglichen historischen Ge­ge­ben­hei­ten. Es wurden die im 19. und 20 Jahrhundert eingezogenen Zwischenwände und Einbauten wieder entfernt. Die ursprünglichen Raumkonfigurationen und Türachsen wurden wieder aufgenommen und für die Museumsgestaltung weiter entwickelt.  Der Museumseingang wurde neu im Innenhof situiert. Für die vertikale Erschließung wur­den zwei neue Stiegenhäuser zeitgemäß ausgebildet. Unter dem Innenhof wurde eine neue Sonderausstellungshalle mit 500 m² Nutzfläche errichtet und mit einer durch­ge­hen­den Lichtdecke ausgestattet.  In der Panorama-Passage, welche das Museum mit dem Sattler Museum verbindet, wurden die bei den Ausgrabungen gefundenen beiden römischen Mauern aufgestellt.   

Der gesamte Museumskomplex umfasst folgende Bereiche:
Untergeschoß: - Sonderausstellungshalle
- Panorama-Passage
Erdgeschoß:


- Multifunktionsraum
- Kassa mit Museumsshop
- Garderobe
- Cafe
1. Obergeschoß: - Ausstellungsflächen
2. Obergeschoß: - Ausstellungsflächen
3. Obergeschoß:
- Museumspädagogik
- Büros
Gesamtnutzflächen:4.475 m2
Ausstellungsfläche:3.300 m²
Bruttorauminhalt:6.005 m3
Zeitlicher Ablauf:
Baubeginn November 2003
Bauliche Fertigstellung und Übergabe: Juli 2005
Eröffnung des Museums mit der Ausstellung "Viva Mozart" 6. Jänner 2006
Errichtungskosten:€ 13.400.000,-- zuzüglich 20% Ust.


Rückfragen: HR Arch. Dipl.-Ing. Maximilian SCHÖPPL, Telefonnummer +43 (0) 662 8042-4400