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Organisationsentwicklung (OE)

OE ist Teil der Personalentwicklung und lt. Definition ein organisationstheoretisches Konzept zur geplanten Umsetzung des (sozialen) Wandels in Organisationen. Es beruht auf konkreten Interventionsstrategien unter Nutzung gruppendynamischer Prozesse die auf die Weiterentwicklung der Organisationskultur abzielen (Ökonomisierung und Humanisierung). Gegenstand der Veränderungen sind darin nicht nur technische und organisatorische Strukturen und Abläufe, sondern auch zwischenmenschliche Kommunikations- und Verhaltensmuster sowie die in der Organisation herrschenden Normen, Werte und Machtkonstellationen. Zielsetzung ist die Steigerung der organisationalen Effektivität (Wirksamkeit) und Stabilität, dh. durch prozessorientiertes Vorgehen jene Verhaltens- und Einstellungsänderungen zu erreichen, sodass die Ziele einer Organisationseinheit mit größtmöglichem Erfolg umgesetzt werden können.

Insbesondere sind von Interesse:

  • die Optimierung von Arbeitsabläufen und des Miteinanders,
  • der Abbau von Informationsverlusten an den Schnittstellen,
  • die Erhöhung der Flexibilität, der Veränderungsbereitschaft und der Innovationsfähigkeit,
  • die Stärkung der Identifikation, der Eigenverantwortung und der Motivation,
  • die Festlegung und konsequente Umsetzung der dienststellenspezifischen Strategie (Zielorientierung),
  • die Absicherung qualitativ hochwertiger Dienstleistungen,
  • die gemeinsame Erhöhung der Problemlösungskompetenzen,
  • die Förderung der Selbstorganisation und der Selbsterneuerungsfähigkeiten.

Resümierend dient die OE seit nahezu 15 Jahren der erfolgreichen Unterstützung der Dienststellen als "Einheit" mittels Beratung, Analyse und Moderation sowie des Erarbeitens von umsetzungsfähigen Lösungen hinsichtlich deren Betroffenheit von Veränderungen, deren Weiterentwicklung als Dienstleister, deren (Prozess)Optimierung, deren (Neu)Ausrichtung, deren Innovationsfähigkeit, deren Flexibilisierung sowie der zielführenden Hinterfragung von bestehenden Macht- und Teamstrukturen. Letztlich für ein besseres Miteinander und der Egalisierung von etwaigen Schnittstellenverlusten, bspw. durch folgende OE-Maßnahmen innerhalb des Produktportfolios der SVAK:

  • Strategieklausur
  • Leitbildspezifizierung
  • Teamentwicklung
  • Konfliktmoderation, Krisenbewältigung, Burn-Out/Prävention, Mediation
  • Führungs-/Karriere-Coaching, Einzel-Coaching (Persönlichkeitsentwicklung) und Teamcoaching
  • Ablaufoptimierung, Veränderungsbegleitung
  • Workshops zu dienststellenspezifischen Themen und Anforderungen


Die bisherigen Erfahrungen sowie die äußerst positiven (zufriedenen) Rückmeldungen aus den vergangenen Bildungsjahren und nicht zuletzt aufgrund der steigenden Nachfrage dokumentieren die dafür bereit gestellten Mittel als eine der bestinvestierten Geldmittel, die allerdings aufgrund jahrelanger Sparzwänge regelmäßig als zu gering dotiert aufscheinen.

In Kooperation mit der Personalabteilung (214) und internen Organisationsberatung (2000201) wird jedes OE-Anliegen zunächst intern geprüft, ob die Leistungserbringung primär durch eigene Ressourcen erfolgen kann. Externe Leistungsaufträge sind nur dann legitimierbar, wenn das nötige Know-How zugekauft werden muss bzw. der jeweilige Bedarf eben nur mittels externen SpezialistInnen gelöst werden kann. Dabei setzt der Dienstgeber bei den Leistungserbringern die Kenntnis der spezifischen Gegebenheiten für den Öffentlichen Dienst voraus.



Ansprechpartner:

Dr. Franz Josef Promock, MAS MTD MBA

0043 (0) 662 / 8042 - 5670