Rosenkäfer
Rosenkäfer sind EU-weit geschützt

Rosenkäfer Bildquelle: www.pixelquelle.de
Rosenkäfer sind kleine Käfer
Diese Käferart gehört zur Überfamilie Blatthornkäfer wie der Junikäfer und der Maikäfer. Rosenkäfer sind 14-20 mm große Käfer. Sie sind schwärzlich bis leuchtend goldgrün und zeigen ein feines Muster weißer Querlinien.
Die Art ist weit verbreitet
Rosenkäfer sind europaweit verbreitet; ihr Vorkommen auf den Britischen Inseln ist nur lokal. In Salzburg sind Rosenkäfer u.a. am Mönchsberg, am Rainberg, den Kopfweiden am Almkanal bei Morzg, am Schlenken, im Bluntautal, und anderen Fundorten nachgewiesen. Diese Art lebt an sonnigen Waldrändern und Trockenwiesen . Sie nehmen Gärten als Sekundärlebensraum an. Zu Mittag ist er auch oft in Sträuchern und auf Rosen, Obst oder Holunder anzutreffen. Rosenkäfer sind gute Flieger.
Die Käfer erscheinen von April bis Oktober. Die Larven erscheinen recht plump, sie entwickeln sich in Komposthäufen, am Rand von Ameisenhäufen (keine direkte Beziehung zu den Ameisen wie bei den Bläulingen!) oder in morschem Holz. Die Überwinterung findet als Puppe in einem Kokon statt.
Rosenkäfer sind geschützt
Sie sind in Salzburg durch Pflanzen- und Tierartenschutzverordnung eine vollkommen geschützte Tierart; für sie gilt ein landesweites Fang- und Sammelbverbot.
Weiterführende Links:
Pflanzen- und Tierarten-Schutzverordnung
Rote Liste gefährdeter Tierarten
Ursachen für die Gefährdung der Tiere
Washingtoner Artenschutzabkommen
Blumenwiesen als Lebensraum für Insekten

