Logo Land Salzburg
von A bis Z
  

Vorsorgemaßnahmen für die Famile


Angenommen es ertönt das 3minütige Sirenensignal "Warnung"  und ein Strahlenunfall schneidet Sie von der Außenwelt ab. Wüßten Sie welche Sofortmaßnahmen zu treffen sind? Technische Pannen sind kaum leistbar, denn sie führen rasch zu Versorgungsengpässen.

Haushaltsbevorratung: Die behördliche Zivilschutz- und Katastrophenplanung sieht vor, dass sich jede/r Österreicher/in im schlimmsten Fall 14 Tage ohne fremde Hilfe in der eignen Wohnung versorgen kann. Auch dann, wenn das Trinkwasser verseucht und der Strom ausgefallen wäre.

Probealarm: Österreich verfügt über ein gut ausgebautes Warn- und Alarmsystem. Der Probealarm dient zur Überprüfung der technischen Einrichtungen des Warn- und Alarmsystems und soll die Bevölkerung mit den Zivilschutzsignalen vertraut machen.

Kaliumjodid: Am Beginn eines neuen Schuljahres müssen sich Eltern entscheiden, ob ihr Kind im Falle eines Reaktorunglücks Kaliumjodidtablette erhalten soll oder nicht. Der Salzburger Zivilschutzverband gibt dazu einige Entscheidungshilfen. Obwohl die Akzeptanz der Strahlungsvorsorge in den Schulen sehr groß ist, ist sie jedoch für die gesamte Familie sehr gering. Nur drei bis vier Prozent der Bevölkerung verfügen über einen eigenen Kaliumjodidvorrat.

Schutz- und Sicherheitsraum: Schutzräume im Keller, möglichst an der tiefsten Stelle, schützen optimal vor Strahlung. Teilschutz bietet der Sicherheitsraum, in dem ein Strahlenfilter eingebaut ist.


Weitere Informationen:











Für die richtige Ansprechperson in Ihrer/m Gemeinde/Bezirk klicken Sie rechts auf das SALZBURG.AT-Bild.