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Alpenkammmolch

Alpenkammmolche stellen große Lebensraumansprüche

Alpenkammmolch Bild:M.Kyek

Diese Amphienart ist mit 15 cm etwa mittelgroß; Männchen und Weibchen werden ungefähr gleich groß.. Ihre Hautoberfläche ist glatt, die Grundfärbung gelblich, grau bis schwarzbraun. Die Männchen entwickeln in Wassertracht einen weniger hohen Kamm als die Kammmolche, ansonsten ähneln sie diesem.


Die Lebensräume des Alpenkammmolches sind vielfältig

Alpenkammmolche gleichen in ihren Lebensraumansprüchen in vielerlei Hinsicht den Kammmolchen, sie können in Salzburg noch in über 1200 m angetroffen werden. An terrestrischen Lebensräumen bevorzugen Alpenkammmolche Grünland, Feuchtwiesen,reine Laubwälder sowie Laub-Nadel-Mischwälder. Bevorzugte Lebensraumstrukturen sind Waldränder, teilweise kann er auch an Straßen- und Wegrändern gefunden werden.

Die Tiere kommen in Parks und naturbelassenen Gärten vor. Sie bevorzugen eher ebenes Gelände mit reich entwickelter Krautschicht und mäßigem Gehölzbestand. Die Wasserlebensräume der Alpenkammmolche finden sich meist in relativ großen, permanenten Stillgewässern wie Teichen und Altwässern mit Flachufern und Verlandungszonen und üppigem Bewuchs.

Alpenkammmolche wandern zwischen März und Mai zu den Laichgewässern, die Paarung erfolgt wahrscheinlich zwischen Ende März und Anfang Juni Die Eier werden einzeln an Wasserpflanzenblätter geklebt. der Schlupf der Kaulquappen setzt Ende April ein. Die Entwicklung dauert von Ende April bis Ende Oktober.


Alpenkammmolche sind imgesamten Verbreitungsgebiet gefährdet und geschützt

Die Lebensweise und daher auch Gefährdung und Schutz dieser Art und des Kammmolch sind ähnlich . Er ist im gesamten Verbreitungsgebiet in seinem Fortbestand gefährdet. Das Verschwinden dieser Amphibienart ist durch Zerstörung der Land- und Gewässerlebensräume, Gewässerverschmutzung durch Überdüngung und Pestizideinsatz, überhöhten Fischbestand und künstlicher Fischbesatz gefährdet . Alpenkammmolch sind laut laut Roter Liste als gefährdet einzustufen (Tiedemann & Häupl 2001) und ist im Bundesland Salzburg landesgesetzlich vollkommen sowie EU-weit durch mehrere Verordnungen vollkommen geschützt.

Literatur




Weiterführende Links

Pflanzen- und Tierarten-Schutzverordnung

Rote Liste gefährdeter Tierarten

Abfrage - Rote Liste

Ursachen für die Gefährdung der Tiere

FFH-Richtlinie

Berner Konvention

Stickstoffeintrag durch übermäßige Düngung

Reptilienlebensraum Magerwiese

Amphibiensterben und Klimawandel

Biodiversität in Österreich

Biogeographische Regionen

Umweltbundesamt


Rückfragen: Mag. Michael Hubka